United Souls de retour à Abidjan : art, mémoire et transmission au cœur du MASA

United Souls kehrt nach Abidjan zurück: Kunst, Erinnerung und Weitergabe im Herzen des MASA

Zurück aus Abidjan, spüre ich immer noch die symbolische Kraft dieser Reise. Eine Rückkehr in die Heimat, aber auch ein wichtiger Schritt für United Souls und ART Weapon, in einer Dynamik von Kreation, Vermittlung und Verankerung in Westafrika.

Anlässlich der 14. Ausgabe des Marché des Arts et du Spectacle d’Abidjan - MASA hat ART Weapon die Organisation von THE MASK begleitet, ein Video-Mapping-Projekt, das von dem Regisseur Madani Touré, alias Chane, einem Freund und aktiven Mitglied des Vereins, erdacht wurde.

Dieses im Palais de la Culture Bernard Dadié präsentierte Projekt markierte eine Premiere für die MASA: eine Begegnung zwischen visueller Modernität, kulturellem Gedächtnis und Tradition. Ein starkes Symbol an diesem Ort, der den Namen von Bernard Dadié trägt, dem Vater der ivorischen Literatur, dessen Feder bereits vor der Unabhängigkeit die Stellung des Schwarzen zwischen Erbe, Tradition und Modernität hinterfragte.

Dieses künstlerische Angebot war ein Erfolg und wurde als immersive und sensible Erfahrung an der Schnittstelle von digitalen Künsten, Erinnerung und Identität gefeiert.

United Souls bei der MASA: eine bedeutungsvolle Rückkehr in die Heimat

Wie schon vor zwei Jahren war United Souls auch bei der MASA vertreten.

Für die Marke bedeutet diese erneute Anerkennung durch den Marché des Arts et du Spectacle d'Abidjan viel mehr als nur eine kommerzielle Präsenz. Sie öffnet ein wichtiges Fenster für eine angekündigte Entwicklung in Westafrika.

United Souls entstand aus einem einfachen und tiefen Wunsch: die Gesichter und das Erbe der Kämpferfiguren in den öffentlichen Raum zu bringen. Ein United Souls T-Shirt zu tragen bedeutet, eine Erinnerung, eine Geschichte, ein Bewusstsein zu tragen.

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Diese Rückkehr nach Abidjan hatte für mich eine intime, künstlerische und politische Dimension. Mit United Souls in die Elfenbeinküste zurückzukehren, bedeutete, die Marke in eine natürliche Kontinuität einzuschreiben: die eines Dialogs zwischen den Diasporas, dem afrikanischen Kontinent, den Kämpfen von gestern und den Imaginationen von morgen.

ART Weapon: den künstlerischen Kampf von United Souls fortsetzen

Diese Reise war auch eine Gelegenheit, die tiefe Verbindung zwischen United Souls und ART Weapon zu betonen.

ART Weapon wurde als Erweiterung der Marke geschaffen, um dem von United Souls geführten Kampf eine kollektive, kulturelle und künstlerische Dimension zu verleihen. Wo die Marke Kampfesfiguren durch Kleidung verbreitet, öffnet ART Weapon Räume der Begegnung, der Kreation und der Bewusstseinsbildung.

Der Verein vertritt die feste Überzeugung: Kunst kann eine Waffe der massiven Sensibilisierung sein. Eine poetische, politische, sensible Waffe, die in der Lage ist, Dialoge zu provozieren, Bewusstsein zu wecken und Verbindungen zu schaffen.

Durch Ausstellungen, Performances, Projektionen, Workshops, Konferenzen und Begegnungen fungiert ART Weapon als Katalysator zwischen Künstlern, Publikum, Institutionen und Territorien. Sie rückt Talente ins Rampenlicht, fördert engagierte Ansätze und schlägt Brücken zwischen Erinnerung, zeitgenössischer Kunst und sozialer Transformation.

RESSOURCES: Boris Ndjantou in der Galerie Amani

Dieser Aufenthalt in Abidjan war auch geprägt von der Vernissage von RESSOURCES, einer Ausstellung des Bildhauer-Forschers Boris Ndjantou, einem engen Freund und aktiven Mitglied des Vereins ART Weapon.

Die Ausstellung, die in der Galerie Amani präsentiert wurde, entstand dank der Gastfreundschaft des ivorischen Galeristen Léon N’Guetta, der sich in Boris' Werke regelrecht verliebt hat.

Léon ist ein langjähriger Freund, fast ein großer Bruder aus der Nachbarschaft. Ich möchte ihm herzlich für sein Vertrauen, seinen Blick und sein Engagement danken. Indem er Boris' Arbeit aufnahm, hat er dieser Ausstellung einen angemessenen, sensiblen und zutiefst kohärenten Rahmen für ihr Thema gegeben.

RESSOURCES hinterfragt Material, Erinnerung, Formen und Erbe. Die Arbeit von Boris Ndjantou, zwischen Skulptur, Forschung und künstlerischer Geste, ist Teil einer tiefgehenden Reflexion über Identität, Transkulturalität und die unsichtbaren Kräfte, die unsere Art, die Welt zu bewohnen, prägen.

Sein Werk schöpft aus seiner eigenen Laufbahn, an der Schnittstelle mehrerer Erbschaften. Es bringt die Spiritualität der Bamileke-Kosmogonie und die Rationalität der westlichen Kosmologie in Dialog. Aus dieser Begegnung entstehen Spannungen, aber auch fruchtbare Denkräume, in denen sich Kulturen nicht nur widersprechen: Sie antworten sich gegenseitig, konfrontieren sich und bereichern sich.

Drei Achsen durchziehen insbesondere sein Werk. Zunächst die Architektur, verstanden als Spiegel der Beziehungen zwischen dem Individuum und seiner Umwelt. Dann die Vorstellung von Gefahr, sowohl materiell, symbolisch als auch spirituell, die je nach Kultur und Glaubenssystem variiert. Schließlich Schrift und Sprache, verstanden als wesentliche Werkzeuge der Inklusion, Integration, aber auch der Übertragung.

Durch RESSOURCES gibt Boris Ndjantou diesen Fragen Form. Seine Skulpturen werden zu Übergangsräumen zwischen intimer und kollektiver Erinnerung, zwischen rohem Material und symbolischem Denken, zwischen Ahnen und der modernen Welt.

In dieser Hinsicht stimmt seine Arbeit voll und ganz mit den Anliegen von ART Weapon überein: Wie schafft man aus dem, was uns durchdringt, was uns vorausgeht, was uns ausmacht? Wie macht man Kunst zu einem Ort des Dialogs zwischen Kulturen, Erinnerungen und Vorstellungen? Wie verwandelt man Materie in Sprache und die künstlerische Geste in einen Akt der Übertragung?

Chane, Boris und United Souls: eine gemeinsame kreative Konstellation

Drei auf einen Streich, das Universum hat uns zusammengeführt: Chane, Boris und ich, in meinem Heimatland.

Drei Wege, drei Sprachen, aber eine gemeinsame Intuition: dass Kunst Brücken schlagen kann. Zwischen Generationen. Zwischen Gebieten. Zwischen dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren. Zwischen verwundeten Erinnerungen und wiederaufzubauenden Imaginationen.

Chane hat mit THE MASK die Kraft des Video-Mappings als zeitgenössische Sprache erforscht, die Symbole reaktivieren kann. Boris hat mit RESSOURCES eine sensible Forschung rund um Material und Erinnerung verkörpert. United Souls wiederum setzt ihren Weg fort, indem sie die Gesichter des Kampfes im öffentlichen Raum trägt.

Diese vielfältigen Präsenzen in Abidjan sprechen für die gemeinsame DNA unserer Projekte: schaffen, vermitteln, sensibilisieren.

United Souls jetzt in Abidjan und Grand-Bassam erhältlich

Diese Reise markiert auch einen neuen konkreten Schritt für United Souls.

Wir freuen uns, bekannt zu geben, dass die Kreationen von United Souls ab sofort in der Elfenbeinküste erhältlich sind:

in der Galerie Amani, in Abidjan,
und in der Boutique Misoua, einem Concept Store, der vom Galeristen und Freund Jean-Léon N’Guetta getragen wird, in Grand-Bassam, Stadtteil France.

Diese Niederlassung ist ein wichtiger erster Schritt in der Entwicklung der Marke in Westafrika. Sie ermöglicht es United Souls, einem afrikanischen, ivorischen, diasporischen Publikum näherzukommen, das für Fragen der Erinnerung, Kultur, Identität und Übertragung sensibel ist.

Eine Rückkehr, aber vor allem ein Anfang

Dieser Aufenthalt in Abidjan war mehr als eine Geschäftsreise. Es war eine bedeutungsvolle Rückkehr.

Eine Rückkehr in die Heimat.
Eine Rückkehr zu den Wurzeln.
Eine Rückkehr zu einem Land der Kreativität, der Erinnerung und der Möglichkeiten.

Durch die MASA, THE MASK, die Ausstellung RESSOURCES, die Galerie Amani, die Boutique Misoua und die Präsenz von United Souls hat sich etwas eröffnet.

Eine neue Seite.

United Souls wird weiterhin die Gesichter des Kampfes verbreiten. ART Weapon wird weiterhin Räume schaffen, in denen Kunst zu Bewusstsein wird, wo Erinnerung zu Handlung wird, wo Kreation zu Übertragung wird.

Abidjan war nicht nur eine Etappe. Es war ein Zeichen.

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